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Xanxgrubbe on Tour: Ost-Tirol, Hoch-Lienz

03.07.2016

Auf in eine wunderschöne Landschaft, auf in das sonnigste Bundesland Österreichs, auf nach Osttirol, in das Paradies der herrlichen Berge im Hochpustertal und der wunderschönen Landschaft am Fuß des Großglockners.

In der Mitte des Jahres war es wieder da, dieses Bauchkrippeln bei
diesmal leider nur 7 Sängern der Xanxgrubbe der Faschingsgesellschaft Versbach bedingt durch Knieschädigungen oder ähnliches und anderern schwereren Erkrankungen der sonstigen Teilnehmer. Die Reiselust war nicht mehr länger zu unterdrücken.

Früh am Morgen wurden die Teilnehmer von Versbachs Höhen und den Nobel-Stadtteilen eingesammelt, um dann von der Pleichachtalhalle aus zur Fahrt nach Hoch-Lienz in Osttirol zu starten.

Die Fahrt ging über die A 3 und A 9 zunächst zu einem Boxenstopp in das Gasthaus Post in Denkendorf. Nachdem wir bei einem ausgezeichneten Frühstücksbufett die Magennerven beruhigt hatten, erreichten wir über München und weiter auf der A 8 Holzkirchen. Hier verließen wir die Autobahn um über Bad Tölz, Lenggries vorbei am Sylvensteinstausee und dann auf österreichischen Hoheitsgebiet entlang dem landschaftlich reizvollen, fjordähnlichen Achensee und weiter auf der B 171 schließlich in Wörgl anzukommen.

Nachdem sich gegen Mittag auch wieder unsere Mägen bemerkbar machten und auch die Kehlen etwas trocken waren, kehrten wir zur Stärkung der körperlichen Bedürfnisse in den Tiroler Gasthof „Wildschönauer Bahnhof“ ein.

Nach der ausgezeichneten Zwischenmahlzeit ging es weiter über Kitzbühel, dem Pass Thurn, Mittersill , durch den Felbertauerntunnel – schon wieder Maut - und wir wissen überhaupt nicht, warum sich die Österreicher über eine deutsche Maut so aufregen.

Schließlich kamen wir vorbei an Matrei in Osttirol und der Landeshauptstadt Lienz nach Leisach. Hier waren eine Wanderung durch die Galitzenklamm mit seinen imposanten Wasserfällen und der Steinkugelmühle vorgesehen. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit spitzten wir nur kurz in die Klamm und starteten zur letzten Tagesetappe, der Fahrt zum Sporthotel Hochlienz, unserem Basislager am Sonnenplateau Zettersfeld auf ca. 1.600 Meter Seehöhe. Die wieder fällige Maut wurde vom Hotel übernommen.

Unserem Maestro war das Hotel bereits von einem früheren Aufenthalt bekannt und sein Vorschlag für einen Aufenthalt hat sich als hervoragend bewiesen.

Nachdem Einchecken, der Zimmerverteilung und dem Zimmerbezug trafen wir uns am Abend zum Essen und Trinken (all inkl.) im Hotelrestaurant.

Mit einem gemütlichen Beisammensein haben wir ein schönen Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen, die Sonne schien vom Himmel und einem ausgezeichneten, reichhaltigen Frühstück war Lagebesprechung angesagt.

Aufgrund der Wetterprognosen haben wir das Programm für den dritten Tag einen Tag vorgezogen.

Die Fahrt ging über Lienz und das Ködnitztal zunächst nach Kals am Großglockner. Hier warfen wir einen Blick in die Kirche und besuchten
den Friedhof mit seinen für Tirol typischen Eisenkreuzen.

Ein Moment der Besinnung.

Danach ging die Fahrt weiter bis zum Alpengasthof Lucknerhaus mit großem Parkplatz auf 1920 m Seehöhe. Leider war uns der beste Blick auf den höchsten Berg Österreichs durch tiefhängende Wolken versperrt. Die Hoffnung, dass der Himmel später aufreist, erfüllte sich nicht. Die Bergfexe unter uns brachen trotzdem auf zur Wanderung zur Lucknerhütte auf 2.241 Meter.

Die Fußkranken und Kniegeschädigten begnügten sich am Lucknerhaus mit einer kleinen Rundwanderung mit interessanten Schautafeln zur Geschichte des Großglockners.

Nachdem alle Wanderfreunde wieder vereint waren, ging es auf der mautpflichtigen Kalser Glocknerstraße zurück in unser Basislager in
Hoch-Lienz.

Am Abend wurden wir wieder vom Küchenchef des Hotels mit einem ausgezeichneten Essen vom Buffett und von den Kellnern mit den zugehörigen Getränken verwöhnt. Der Abend klang wieder gemütlich aus.

Am dritten Tag hatten sich unsere Fuhrwerke eine kleine Pause verdient.

Nach der morgendlichen hervorragenden Nahrungsaufnahme stand für die Bergfexe eine Wanderung auf dem Sonnenplateau Zettersfeld auf dem Plan. Auf dem Murmeltierweg mit seinen steinernen Mandeln konnte man sich an der wunderschönen, beeindruckenden Landschaft der Lienzer Dolomiten kaum satt sehen.

Nach der Rückkehr genossen alle zunächst im Basislager den bereitgestellten Kaffee und Kuchen oder Hopfenblütentee.
Am Abend gaben wir uns wieder dem ausgezeichneten Buffett hin.

Am vierten Tag – wieder nach bestem Frühstück – ging die Fahrt nach Amlach zur Dolomitenhütte, die auf einem bizarren Felsvorsprung sitzt.Von dort wanderten unsere Bergfexe auf einem anspruchsvollem Weg zur in exponierter Lage liegenden Karlsbader Hütte am Laserzsee. Ein tolles Erlebnis.

Auf der Rückfahrt in unser Basislager unternahmen wir einen Zwischenstopp in der Landeshauptstadt Lienz mit ihrem typisch italienischen Flair.

Der Eisdiele Il Gelato konnten wir nicht entrinnen.

Bei einem kurzen Stadtbummel konnte sich unser Metzgermeister Siggi seinen Gelüsten nach Osttiroler Speck nicht entziehen und hat mit Hilfe von Wanderfreunden ein ordentliches Stück erworben.
Alle Wünsche der Wandergruppe nach Verkostung wurden aber mit dem Argument der Nachreifung des Specks erfolgreich abgewehrt.

Nach einem wunderschönen Tag kamen wir am frühen Abend entspannt
in unserem Hotel an und wurden wieder mit kulinarischen Genüssen verwöhnt. Auch dieser Abend klang harmonisch aus.

Am nächsten Tag – nach dem die Magennerven beruhigt waren - ging die Tagestour zunächst in das landschaftlich reizvolle Villgratental. Hier besichtigten wir das denkmalgeschützte Ensemble „Wurzerhof“ mit Dreifachmühle, Hofkapelle, Machlkammer (Schmiede) und Backofen.

Dann ging die Tour von Außervillgraten zurück über das obere Pustertal zum Berggasthof „Thurntaler Rast“. Unsere Bergfexe bemühten Muskeln und Waden für die Wanderung zu den drei Seen und zum Thurnthaler auf 2.400 m Seehöhe. Nachdem alle zufrieden zurück gekommen waren und nach einer kleinen Stärkung brachten die Fuhrleute die Gruppe heim ins Basislager.

Nach dem wieder ausgezeichneten Abendessen stand am Abend
Publik-Viewing der Fußball-Europa-Meisterschaft auf dem Programm.

Nach Intervention hatte uns der Hotelchef in einem gegenüberliegenden Ferienhaus einen Großbildschirm zur Verfügung gestellt.

Der Abend klang gut aus, auch wenn wir verloren haben.

Am nächsten Tag wieder nach einem tollen Frühstück mußten wir
leider die Heimreise antreten. Ein schöner Ausflug bei bestem Wetter – wir habens auch verdient – war schon wieder zu Ende.

Über Matrei, den Felbertauerntunnel – mautpflichtiges Österreich –
Kufstein und Oberaudorf erreichten wir Bad Feilnbach. Im Biergarten des Landgasthofs Höß im OT Litzldorf liesen wir uns es zum Abschluß noch einmal schmecken.

Über die A 8 , A 9 und A 3 erreichten wir am frühen Abend wohlbehalten unsere Heimatstadt und freuen uns auf die nächste Reise.
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Xanxgrubbe "on Tour 2015" Steiermark, Ramsau

27.07.2015

Bericht noch in Bearbeitung!
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Xanxgrubbe on Tour in Süd-Tirol

14.08.2013


Auf in eine wunderschöne Landschaft, auf nach Algund bei Meran,
in ein Paradies von Bergen, Obst- und Weingärten.

In der Mitte des Jahres war es wieder da, dieses Bauchkrippeln bei
12 Sängern der Xanxgrubbe der Faschingsgesellschaft Versbach.
Die Reiselust war nicht mehr länger zu unterdrücken.

Früh am Morgen wurden die Teilnehmer von Versbachs Höhen eingesammelt, um dann von der Pleichachtalhalle aus zur Fahrt in das bereits von zwei Aufenthalten bekannte Algund bei Meran zu starten.

Die Fahrt ging über die A 7 zunächst zu einem Boxenstopp in das Rasthaus Ulm bei Seligweiler. Nachdem wir bei einem ausgezeichneten Frühstücksbufett die Magennerven beruhigt hatten, erreichten wir über Füssen, den Fernpass und den Reschenpass Südtiroler Hoheitsgebiet.

In Graun am Reschensee haben wir bei wunderschönem Wetter zum ersten Mal leichte Südtiroler Kost (z.B. Schlutzkrapfen oder Hirtenmakaroni) genossen, um dann vorbei am Kloster Marienberg und vorbei an Glurns (kleinste Stadt Italiens) nach Algund,
Ot. Mitterplars zu kommen.

In der Pension Alpenblick von Familie Götsch wurden wir herzlich willkommen geheißen. Zum Aufbau der verbrauchten Kalorien wurde am Abend zum Biergarten der Forstbierbrauerei gewandert und haben dann bei einem zünftigen Essen den Tag ausklingen lassen.

Am nächsten Tag - die sportlichen Sänger nach einem Poolbesuch in der Morgensonne – und einem umfangreichen Frühstück brachten uns die Fuhrwerke nach Vernaun zur Talstation des Ifingers.

Die durchtrainierten Wanderfreunde griffen von der Bergstation des Ifingers (1900 m) die Kuhleitenalm an (2334 m). Die Fußkranken und Kniegeschädigten begnügten sich bei dieser Tour mit einem kommoden Weg zur Waidmannalm, bei der sich am Ende alle trafen.

Nach der Rückkehr in das Basislager war zunächst Entspannung im Salzwasser-Pool angesagt. Die verbratenen Kalorien sind dann bei der örtlichen Gastronomie wieder aufgebaut worden.

Am 2. Tag unseres Ausflugs stand die Sonne wieder früh am Himmel. Nach der Wassergymnastik und dem hervorragendem Frühstück ging es mit unseren Kutschen nach Vellau.

Nach der Fahrt mit dem Korblift zur Leiteralm nahmen unsere Bergfexe den steinigen Weg zum Hochganghaus (1839 m) und vielleicht noch zur Spronser Seenplatte in Angriff. Am Nachmittag trafen sich Bergfexe und Kniegeschädigte wieder bei der Leiteralm um mit dem Korblift nach Vellau zu kommen.

Nach der Muskelentspannung am Pool war am Abend in der Laube unseres Basislagers ein Fränkisch-Südtiroler Weinabend mit Speck und Käse im Programm.

Auch unser Maestro hat mit dem Akkordeon in die Tasten gegriffen
und neben den goldenen Kehlen der Xanxgrubbensänger die übrigen Hausgäste zu Beifallstürmen hingerissen.

Der dritte Tag führte unsere Truppe nach Fitness im Pool (nur für einige) und ausgezeichnetem Frühstück in das wildromantische Schnalstal.

Während die Fußkranken einen vorgeblich ebenen Weg um den Vernagt-Stausee ausgewählt hatten, griffen die Bergfexe vom Talschluß in Kurzras (2011 m) die „Bella Vista Hütte (zur schönen Aussicht) 2842 m an.

Am Abend stand zur Entspannung dann der Besuch des Feuerwehrfestes in Algund mit den in der Musikszene bekannten „Südtiroler Spitzbuam“ auf dem Plan.

Am vierten Tag ging es - wieder nach Fitness und Frühstück - in das Passeiertal. Nach den Anstrengungen des Vortages wollten es auch die Bergfexe etwas langsamer angehen lassen. Mit der Hirzer-Seilbahn fuhren wir bis zur Bergstation „Klammeben“ und wanderten auf wirklich ebenen Weg zur Stafellhütte mit einem Original von Hüttenwirt. Er hat uns sofort als die Elite der Bayern erkannt.

Den Abend haben wir dann im guten Gasthof „Wiedmair“ in Oberplars und im Basislager ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen war unser Ausflug leider wieder zu Ende.
Nach einem bewegenden Abschied von unserer Wirtin und der Fahrt über den Reschen- und Fernpass kamen wir noch zur Mittagspause zum „Haflinger Hof“ in Roßhaupten im Allgäu.

Leider war ein schöner Ausflug bei bestem Wetter – wir habens
auch verdient – schon wieder zu Ende.

Am frühen Abend erreichten wir wohlbehalten unsere Heimatstadt
und freuen uns auf die nächste Reise.








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Xanxgrubbe on Tour 2012: Kärnten

10.08.2012

In Bearbeitung
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Xanxgrubbe on Tour in Südtirol-Gufidaun

10.07.2011

Auf in eine wunderschöne Landschaft, auf nach Gufidaun im Eisacktal, in ein Paradies von Bergen, Obst- und Weingärten.

In den ersten Julitagen verspürten 12 Sänger der Xanxgrubbe der Faschingsgesellschaft Versbach wieder dieses Bauchkribbeln, die Reiselust ließ sich nicht länger unterdrücken.

Am Sonntag, dem 10. Juli war es dann soweit. Früh am Morgen wurden die Teilnehmer von Versbachs Höhen eingesammelt, um von der Pleichachtalhalle aus zur Fahrt nach Gufidaun oberhalb von Klausen in Südtirol zu starten. Nach einem unvergesslichen Aufenthalt in Lajen vor einigen Jahren, war das wunderschöne Eisacktal erneut das Ziel der Bergfexe.

Die Fahrt ging über die A 3 und A 9 zunächst zu einem Boxenstopp nach Denkendorf. Nachdem beim Lindenwirt die Magennerven
mit einem ordentlichen Frühstück beruhigt wurden, erreichten wir über Holzkirchen, Lenggries, den Achenpass, Innsbruck und den Brenner unser erstes Etappenziel: die Gilfenklamm in der Nähe von Sterzing.

Von Stange aus, auf 971 m Meereshöhe, bot sich uns ein großartiges Naturschauspiel. Auf kunstvoll angelegten Brücken und Treppen durchstiegen wir die aus Ratschinger Marmor bestehende Schlucht und kamen nach etwa einer Stunde mit beeindruckenden Erlebnissen von der Gewalt des Wassers beim Gasthaus Jaufensteg an den Ausgang der Klamm.

Nach einer zünftigen Pause rollten unsere Fuhrwerke über Brixen und Klausen nach Gufidaun. Am frühen Nachmittag angekommen, schlugen wir in der Pension Pramstrahler unser Lager auf. Nach der Begrüßung durch eine sehr sympathische Wirtin und ersten innerlichen und äußerlichen Erfrischungen überfielen wir mit mäßigem Erfolg zum Nachtmahl die örtliche Gastronomie. Bei manchen „Bergkameraden“ konnte das Magenknurren erst durch diverse Speckplatten in unserem Basislager gestillt werden.

Am nächsten Tag starteten wir – einige nach Fitness im Pool - und einem ausgezeichneten Frühstück zur Fahrt über Brixen nach Kreuztal, am Fuß des Telegraph.
Bei herrlichem Blick auf die Geisslerspitzen gab es, gleich zu Beginn, eine große Überraschung. Die Wanderfreunde mit Gold in der Kehle sangen dem Reiseleiter (RL), als kleines Dankeschön für 11 Jahre Organisation ein wunderbares Ständchen aus der Feder von Werner und ARE. Beim RL wurden die Augen feucht und bei den Sängern die Kehlen trocken. Zur Wiederbelebung und der notwendigen Stimmbanderholung aller wurde nach sehr persönlichen Geschenken dann noch mit „Kreislauftropfen“ angestoßen.

Die Bergfexe erklommen bei steilem Aufstieg die Plosehütte bzw. den Telegraph (2487 m) und stiegen auf steinigem Weg zur Ochsenalm ab.

Die Fußkranken, Knie-, Hüft-, oder Herzgeschädigten sind auf dem fast ebenen Brixener Höhenweg zur Ochsenalm – (Alfred, wieviel Kilometer sind es noch ?) – gelaufen. Frohes Wiedersehen und Rückweg nach Kreuztal. Nach der Rückkehr in das Basislager und Entspannung am Pool war der nächste Angriff auf die örtliche Gastronomie angesagt. Diesmal ein voller Erfolg. Angebot und Qualität in der empfohlenen Pizzeria hervorragend. Ausklang eines wunderschönen Tages dann bei Traubensaft und Hopfenblütentee im Basislager.

Am Dienstag, 12.07., fuhren die Kutscher Albin, Günther und
Reinhold – nach Fitness und Frühstück – die Truppe über Villanders zur Gasserhütte (1744 m). Hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Während die bergerprobten Kameraden die Stöfflhütte (2057m) mit herrlichem Dolomitenpanorama in Angriff nahmen, zog es die körperlich etwas lädierten Wanderer zur leichter erreichbaren Marzoner Alm.

Nach der Rückkehr in unsere Pension und Entspannung im Pool waren die Verkostung Südtiroler und Fränkischer Köstlichkeiten angesagt.
Am Abend gaben die Männer mit dem Gold in der Kehle, angeführt von unserem Maestro Werner mit seinem Akkordeon – auch zur Freude „ausländischer“ Pensionsgäste aus Hessen – ihr Bestes.

Am nächsten Tag – nach dem sportlichen Wettstreit unter der Oberaufsicht von Hermann – „wer ist um 06.30 Uhr im Pool“ – und gutem Frühstück ging es durch das Grödner Tal zum Sella-Joch. Während unser Chefkoch Klaus den Aufstieg mit dem Gondellift - mit 4-maligem Stop wegen starker Schwankung - zur Toni-Demetz-Hütte auf 2685 m mit Sandalen wagte, erklommen die sturmerprobten Wanderer das Felshorn der Rodella mit genussreicher Sicht auf die gewaltige Langkofelgruppe, den Sellastock und die Marmolada..

Am Abend im Basislager leisteten gesangsbegeisterte Hessen und stattliche Franken bei Südtiroler Speck und Rotwein, bereichert durch eingeführten Frankenwein ihren Beitrag zur Völkerverständigung.

Am Donnerstag, 14.07., ging es dann über Klobenstein nach Pemmern und mit dem Sessellift zur Bergstation „Schwarzseespitze“ am Fuß des Rittner Horns, dem vielleicht schönsten Aussichtsberg von Südtirol. Leider hatte es der Wettergott an diesem Tag nicht gut mit uns gemeint. Die Sicht auf die großartigen Dolomitenfelsen war bescheiden. Die Rückfahrt mit der Kabinenbahn war dann für unseren Hermann aus der Joh.-Hermann-Str. noch ein besonderes Ereignis. Kurz vor der Talstation blieb die Gondel – schon auf sicherem Grund – stehen. Die Gondel konnten wir erst nach dem Einsatz einer Mitarbeiterin der Seilbahn verlassen.

Leider war am Freitag die erlebnisreiche Zeit in einem wunderschönen Fleckchen Erde schon wieder zu Ende. Das Frankenland hat unsere Gruppe sehr gut und nachhaltig vertreten. Ausdruck hierfür war die Einladung des hessischen Metzgermeisters zu einem Grillfest beim nächsten Aufenthalt in Gufidaun. Von unseren freundlichen Wirtsleuten und den hessischen Pensionsgästen wurden wir mit wehenden Fahnen verabschiedet.

Nach der Fahrt über den Brenner und Innsbruck erreichten wir Oberaudorf, um beim Schlußhock im „Ochsenwirt“ den Ausflug ausklingen zu lassen. Am späten Nachmittag trafen wir wohlbehalten in Versbach ein.

Alle freuen sich schon auf das nächste Abenteuer 2012.

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Xanxgrubbe on Tour in den Allgäuer Bergen

10.08.2010

Auf in die Allgäuer Berge, dem wunderschönen Land der Alpen und der Butterhirsche, auf nach Oberstdorf, OT Schöllang!

Am 10.08.2010 war es wieder einmal soweit. Die Sänger der Xanxgrubbe der Faschingsgesellschaft Versbach hatte die Reiselust gepackt. Mitten in der Nacht, nachdem die Kutscher die Teilnehmer eingesammelt hatten, trafen sich die Bergfexe um 06.00 Uhr an der Pleichachtal-Halle zur Fahrt nach Oberstdorf, OT Schöllang im schönen Allgäu.

Auf der A 7 ging es zum ersten Boxenstopp in das bereits bekannte Rasthaus Ulm. Bei einem ausgezeichneten Frühstück wurden die Magennerven beruhigt und die Grundlage für das anspruchsvolle Tagesprogramm geschaffen.

Nach der Frühstückspause rollten unsere Fuhrwerke über Memmingen nach
Ottobeuren, dem Geburtsort von Pfarrer Sebastian Kneipp. Hier besichtigten wir
als ersten kulturellen Höhepunkt die barocke Kloster-Basilika St. Alexander und Theodor. Beeindruckt von den gewaltigen Deckenfresken, dem herrlichen Chorgestühl und der Fülle an Marmor und Blattgold, testeten wir auch – mit welchem Erfolg beurteilte unser Maestro - die ausgezeichnete Akustik der Kirche.

Weiter ging die Fahrt auf der Deutschen Alpenstr. zum Grüntensee bei Wertach
Da unsere Gesäßmuskeln langsam Ermüdungserscheinungen anzeigten, war zur Lockerung derselbigen, bei sonnigem Wetter eine kleine Wanderung um den See angesagt. Leider hatten die Regenfälle der vergangenen Tage Teile des Uferwegs für Wanderer unpassierbar gemacht – die Überflutungen konnten nur z.B. mit Fahrrädern überwunden werden - und zwangen uns so zum geordneten Rückzug. Im Luftkurort Wertach – höchstgelegene Marktgemeinde Deutschlands – besichtigten wir noch die nach dem Vorbild der Wieskirche 1763 entstandene Pestkappelle St. Sebastian.

Mit diesen Eindrücken ging es dann durch eine herrliche Landschaft über Bad Hindelang und Sonthofen ins Cafe Mayr bei Tiefenberg mit faszinierendem Blick auf die Allgäuer Berge. Vom ausgezeichneten „Zwetschgentatschi“, serviert von einer humorvollen Wirtin, zehren manche noch heute.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann am Nachmittag unser Lager für die nächsten Tage, das Gästehaus Alpina in Oberstdorf–Schöllang am Fuß des Rubihorns. Nach der Begrüßung durch die freundliche Hausherrin und dem Zimmerbezug haben wir zum Nachtmahl die „Schöllanger Dorfstuben überfallen. Mit so starkem Besuch hatte der Wirt offensichtlich nicht gerechnet. Die Versorgung mit festen und flüssigen Nährstoffen nahm einige Zeit in Anspruch, aber wir waren ja nicht auf der Flucht.



Am nächsten Tag, gestärkt mit einem ausgezeichneten Frühstück, stand die erste Bergtour auf dem Programm. Da in unserem Pensionspreis die Nutzung vieler Bergbahnen inklusiv war, hatte der RL der Erklimmung der Allgäuer Alpen mit Aufstiegshilfen geplant. Die eigenen Kutschen blieben im Stall und mit dem Großraumtaxi ging es zunächst nach Oberstdorf und dann zur Talstation der Söllereckbahn.

Die Kniegeschädigten und sonstig Lädierten sind weiter mit dem Bus zur Talstation der Fellhornbahn gefahren und dann mit der Seilbahn zur Mittelstation „Schlappold-Alpe“. Für die Fußkranken war hier eine kleine Wanderung zur höchsten und südlichsten Alpe im Allgäu und das Treffen mit den „Bergfexen“ geplant.

Die bergerprobten Gipfelstürmer wanderten von der Bergstation Schönblick zunächst zur Söller Alpe. Nach einer kleinen, aber zünftigen Pause mit heimischen Produkten (Milch und Käse), trennte sich bei den Bergbesteigern die Spreu vom Weizen. Während ein Teil der Gruppe wegen muskulärer Probleme den Rückweg zur Bergstation der Söllereckbahn antrat, nahm der Rest der Truppe das Söllereck und den Schlappoldkopf in Angriff. Zwei unserer Extrembergsteiger schafften auch noch den Fellhorngipfel. Leider verschlechterte sich beim Gipfelsturm das Wetter und die durchtrainierten Wanderer mussten ihre ganze Energie aufbringen, um die Schlappold-Alpe zu erreichen. Auch die Fußkranken, KM und der kl. U., kämpften sich durch das regnerische Wetter zur Alpe und erreichten dann ziemlich erschöpft die Mittelstation der Fellhornbahn.

In Oberstdorf wohlbehalten angekommen und alle wieder vereint, waren die Anstrengungen in der „Dampfbierbrauerei“ schnell vergessen. Gewundert hat uns nur, dass es den „Hopfenblütentee“ nur in 1Liter- oder 0,3 Ltr.-Gefäßen gab, und
das im Land der süffigen Biere! Im Lager in Schöllang angekommen und nach der
Entspannung im hauseigenen Hallenbad wurde zum Ausgleich der verlorenen Kalorien das Essen im „Alpengasthof Rank“ getestet. Alles bestens, Essen, Getränke und Service. Das Angebot zum Haxenessen am nächsten Tag wurde dankbar angenommen.

Am Donnerstag ging es wieder – diesmal mit eigenem Fuhrwerk – nach Oberstdorf.
Eine leichte Wanderung durch das wildromantische Trettachtal stand auf dem Programm. Auf einem breiten, flachen Weg entlang der Trettach erreichten wir den verträumten Christelesee. Im gleichnamigen Cafe-Restaurant genossen wir die Natur und das Angebot aus der Küche. Auf unserem Rückweg nach Oberstdorf grüßten wir die am Wege grasenden Ziegen mit unserem „Ziegenlied“. Nach der Ankunft in unserem Quartier und Entspannung im Indoor-Pool war am Abend das vorbestellte Haxenessen im Alpengasthof Rank angesagt. Alles - bei dieser Wirtin und unserer Stammkellnerin - wieder bestens. Schlusshock dann in unserer Pension.

Am Freitag, bei Regenwetter brachen wir zum südlichsten Marktort Deutschlands auf. In der Hoffnung auf besseres Wetter erkundeten wir zunächst den heilklimatischen Kur- und Kneipport Oberstdorf. Nachdem beim Ortsbummel zwischenzeitlich einige Sänger verloren gingen, trafen alle, manche gestärkt durch einen LKW am Parkplatz ein. Dann ging’s zur Nebelhorn-Bahn. (Vielleicht scheint über 2000 m die Sonne!).


Geplant war der Aufstieg von der 2. Sektion „Höfatsblick“ auf 1932 m zum Gipfel des Nebenhorns auf 2224 m. Aber wo war die Sonne? Sicht keine 20m. Selbst unsere Bergfexe kamen nach einem kurzen Probelauf enttäuscht zurück. Kaffee und Kuchen haben dann den Frust in Grenzen gehalten. Einzig unser H.S. hat dem schlechten Wetter auch etwas Positives abgewinnen können. Zurück im Basislager haben wir uns für den Abend gerüstet. Mit dem Großraumtaxi – die Kutscher wollten auch mal ohne Sorgen etwas trinken - ging’s am frühen Abend zur Dampfbier-
brauerei nach Oberstdorf. Beim Eintreffen noch etwas ruhig, ging dann später bei einem großartigen Abend mit Live-Musik die Post ab. Essen ausgezeichnet, Stimmung super, Getränkesponsoren zahlreich ! Selbst der aufmerksame Kellner lies sich nicht abhalten, einen auszugeben. Heimfahrt und Schlusshock problemlos.

Am Samstag – das Wetter versprach einen schönen Tag – war die Fahrt in das Kleinwalsertal vorgesehen. Über Riezlern und Hirschegg, vorbei an typisch Walser Bauernhäusern, erreichten wir Mittelberg, Talstation der Walmerdingerhornbahn. Nach der Auffahrt zur Bergstation wurden wir für das schlechte Wetter des Vortages entschädigt. Herrliche Ausblicke auf den Hohen Ifen mit dem Gottesackerplateau, den Widderstein und Zwölferkopf. Bei strahlendem Sonnenschein erklommen wir den Gipfel des Walmerdinger Horns, um dann nach Mittelberg 700 m abzusteigen.
Am Abend genossen wir nochmals im Alpengasthof Rank unsere „Henkersmahlzeit“

Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen von einem wunderschönen Fleckchen Erde, einem guten Quartier und einer sympathischen Wirtsfamilie. Auf der Heimfahrt war noch Station in Kempten, der größten Stadt im Allgäu. Wir besichtigten die gewaltige Stiftskirche St. Lorenz und von außen die Residenz. Schön war es auch, dass wir im prächtigen Hofgarten von Alphornbläsern begrüßt wurden. Nach der Fahrt auf der A 7 kamen wir zum Schlusshock nach Ulm, wo wir Dank unseres Chefkoches KLM- nach einigen Fehlversuchen – für unser körperliches Wohlbefinden sorgen konnten.

Am frühen Abend erreichten wir wohlbehalten unsere Heimatstadt. Wieder war ein schöner Ausflug mit tollen Erlebnissen und viel Spaß zu Ende.
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Herbstausflug nach Dettelbach

18.10.2009

Traditionell stand im Spätherbst ein Tagesausflug auf dem Programm.
Am 18. Oktober starteten wir mit unserem bewährten Kutscher Leo an der Pleichachtalhalle zum Familienausflug nach Dettelbach und Randersacker. Zunächst ging es zur Wallfahrtskirche „Maria im Sand“, wo die Gruppe von einer äußerst kompetenten Gästeführerin erwartet wurde. Hier konnten die Teilnehmer interessante Details über die Geschichte der Wallfahrtskirche erfahren. In der Kirche, die auch noch heute Ziel von zahlreichen Gläubigen ist, bewunderten wir zahlreiche Kunstwerke, wie das Portal und die Kanzel „Wurzel Jesse“ und den Gnadenaltar von Agostino Bossi. Nach diesem ersten Highlight ging es zur Stadtführung in die Altstadt von Dettelbach. Von Fürstbischof Rudolf von Scherenberg 1484 zur Stadt erhoben, waren wir bei unserer Entdeckungsreise fasziniert von der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit ihren vielen kleinen Türmen, den malerischen Häuserzeilen und den kopfsteingepflasterten Gassen – nicht so gut für die Füße – und nicht zuletzt vom spätgotischen Rathaus mit seiner doppelläufigen Freitreppe. Zwischendurch konnten wir noch eine Dettelbacher Spezialität, ein würziges Backwerk, die „Muskatzinen“ verkosten.
Nach diesen kulturellen Höhepunkten ging es mit unserem Bus zu den kulinarischen Genüssen nach Randersacker zum Weinhaus Brand. Bei süffigem Federweißen, gepflegten Weinen, gutem Essen und bester Stimmung beim Gesang aus goldener Kehle ging der Tag viel zu schnell
zu Ende. Nochmals herzlichen Dank an unseren Kutscher Leo.
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Jahresausflug Südtirol-Algund 2009

10.08.2009

6-Tagesausflug vom 10.08.09 bis 15.08.09

Auf ins Land der Berge, der Äpfel und des Weins, auf nach Südtirol!

Am 10.08.2009 war es wieder einmal soweit. Die Reiselust der Sänger der Xanxgrubbe war nicht mehr zu unterdrücken. Mitten in der Nacht, nachdem die Fahrer die Teilnehmer eingesammelt hatten, trafen sich die Bergfexe um 06.00 Uhr an der Pleichachtal-Halle zur Fahrt nach Algund im Vinschgau.
Schon zum 2.Mal (weil es uns beim 1.Mal bei Wein und Wellness so gefallen hat) war die Pension Alpenblick im Ortsteil Mitterplars unser Ziel. Leider mussten einige aus unserer Truppe, teils aus gesundheitlichen Gründen, teils wegen bevorstehender größerer Baumaßnahmen schweren Herzens auf die erlebnis-
reichen Tage verzichten.

Auf der A 7 ging es bei regnerischem Wetter zum ersten Boxenstopp in das Rasthaus Ulm. Unser Chefkoch KLM hatte hier wieder zur Morgenstunde ein ausgezeichnetes Frühstück organisiert. Weiter ging die Fahrt über Füssen, Reute, Lermoos (mittlerweile trockenes Wetter und Zugspitzblick) den Fernpass hinauf und über Landeck, dem Reschenpass nach Graun am Reschensee. In Graun angekommen strahlte die Sonne vom Himmel und die Magennerven wurden mit den ersten kulinarischen Südtiroler Köstlichkeiten beruhigt.

Danach rollten unsere Fuhrwerke vorbei am Haidersee, dem Kloster Marienberg bei Burgeis, der Churburg bei Schluderns und erreichten am frühen Nachmittag Töll, kurz vor Algund. Da bei unseren Gesäßmuskeln langsam Ermüdungserscheinungen auftraten, war zur Lockerung eine kleine Wanderung auf dem Waalweg nach Marling mit herrlichem Blick auf die Kurstadt Meran angesagt. Die Fußkranken unter uns bestaunten derweil den Etschfall bei Töll.

Bei sonnigem Wetter erreichten wir unser Lager für die nächsten Tage, die Pension Alpenblick. Nach der Begrüßung durch die hübsche Wirtin und dem Zimmerbezug ging’s zu Fuß zum Nachtmahlessen in den malerischen Biergarten der Forstbrauerei. Hier hatten wir einen engagierten Kellner, der uns immer gut mit festen und flüssigen Nährstoffen versorgte und sich später bei aufkommenden Regen auch um einen preisgünstigen, einheimischen Kutscher kümmerte.

Am nächsten Tag, nach der morgendlichen Fitness einiger im Pool – Wassertemperatur 24 Grad – und gestärkt mit einem ausgezeichneten Frühstück, stand die erste Bergtour auf dem Programm. Die kurze Fahrt ging nach Rabland zur Talstation der Seilbahn nach Aschbach. Die Idee einer Wanderung zur Naturnser Alm hatten außer uns noch viele andere Urlauber. Folge: lange Schlange bzw. Wartezeit an der Kasse.

Aber schon nach einer knappen Stunde waren wir in der Kabinenbahn, mit der wir schnell die 800 Höhenmeter nach Aschbach – ohne Probleme auch unser HS – überwanden und die uns auf eine Meereshöhe von 1360 m brachte. Die restlichen 600 Höhenmeter zur Naturnser Alm waren schweißtreibender. Lohn für unsere Mühe waren eine anständige Brotzeit und ein wunderbarer Blick auf die Berge der Texelgruppe. Während ein Teil unserer Truppe den Aufstieg auch als Rückweg wählte, entschieden sich unsere Felsweg erprobten „Bergwanderer“ für einen Weg über das Vigiljoch (mit Kirchlein) und steilem Abstieg nach Aschbach. Diesmal kein Stau an der Bergstation der Seilbahn. Wohlbehalten erreichten wir wieder unser Quartier.

Nach der Entspannung am Pool starteten wir am Abend noch mal Richtung Aschbach, diesmal mit dem PKW, zum Gasthaus „Unterobereben“ um die am Berg und im Wasser verbrauchten Kalorien dem Körper wieder zurückzugeben.
Mit landestypischen Getränken und guten Gesprächen auf der Terrasse unserer Pension ging ein schöner Tag zu Ende.

Am Mittwoch, dritter Tag unseres Ausflugs, stand eine Wanderung zur Stafellhütte – hoch über dem Passeiertal auf dem Plan. Vorbei an Schenna und Riffian ging es über schmale Bergstraßen (hoffentlich kommt keiner entgegen) auf 1400 Höhenmeter nach Oberkirn. Hier teilte sich unsere Truppe. Während bei schönstem Wetter die Bergfexe den Aufstieg auf fast 2000 m in Angriff nahmen, wählten die „Fußkranken“ und „Knie-geschädigten“ Wanderer als Alternative den Weg mit dem Sessellift auf die „Grube“ - die Bergstation heißt wirklich so – um dann auf ebenen Weg die Stafellhütte zu erreichen. Der Hüttenwirt - ein Original und allein schon den Aufstieg wert – hat uns weltmännisch sofort als Franken erkannt. Auch die Magennerven wurden auf beste Weise (Eierschwammerl, Nudel- u. Speckknödelsuppen) beruhigt.

Am Abend, nach der Entspannung im solarbeheizten Pool, verwöhnte uns die Wirtin – trotz Terminproblemen – und unser Chefkoch mit vorzüglichen Speck- und Käseplatten. Mit der nötigen Bettschwere suchten wir das Nachtlager auf.

Am nächsten Tag stand eine Tour in den Sarntaler Alpen auf dem Programm.Über Hafling, Vöran und Mölten ging es von Langfenn mit wenig Höhenunterschied und fußkrankgeeignet durch wunderschöne Lärchenwälder und mit einem herrlichen Blick auf die Dolomiten (Schlern, Rosengarten und Sellastock) zum Almgasthof „Gschnofer Stall“. Wieder in Langfenn angekommen haben die zarten Stimmen der Sänger in der Kirche St. Jakob den Andachtsjodler erklingen lassen. Ein bewegendes Erlebnis!

Am Freitag, fünfter Tag unserer Exkursion war das ursprüngliche, von schönen, alten Bauernhäusern geprägte Ultental, unser Ziel. Zunächst ging es auf guter Straße über Lana, den Orten St. Pankraz und St. Nikolaus, vorbei am Zoggler Stausee nach St. Gertraud. Die Auffahrt zum Weissbrunnsee und vor allem die Abfahrt auf schmaler Bergstraße war eine große Herausforderung für die Kutscher.

Am Weissbrunnsee auf 1900 m angekommen, entschieden sich auch unsere Gipfelstürmer für einen bänderschonenden Rundgang um den See. In St. Gertraud konnten wir dann noch die 2000 Jahre alten Urlärchen (Umfang bis zu 6 m und einer Höhe bis 28 m bestaunen. Weiterer kultureller Höhepunkt war dann noch die Besichtigung des berühmten Schnatterpeckaltars in Niederlana.

Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen von einem wunderschönen Fleckchen Erde, einer sympathischen Wirtin und einem guten Quartier. Nach Fahrt durch den Vinschgau und einem Megastau bei Pfronten im Allgäu erreichten wir am späten Nachmittag unsere Heimatstadt. Wieder war ein schöner Ausflug mit tollen Erlebnissen und viel Spaß zu Ende.
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Auf zu neuen Ufern "Ostsee-Tour"

25.06.2008

Am Mittwoch, den 25.06.2008, mitten in der Nacht, hat sie uns wieder gepackt, die Aufbruchstimmung. Das Ziel unseres Jahresausflugs war diesmal die Ostseeküste von „Meck-VoPom“. Als „Trainingslager“ hatte der Reiseleiter das Ostseebad Kühlungsborn und hier die Pension „Riedensee“ in Kägsdorf ausgesucht.

Nachdem die Kutscher zunächst die Teilnehmer an markanten Treffpunkten eingesammelt hatten, ging es zur allgemeinen Begrüßung zum Parkplatz an der Pleichachtalhalle. Nach Feststellung der Vollzähligkeit wurden die Co-Piloten mit mehr oder weniger Erfolg in ihre Aufgaben (Sprechfunk) eingewiesen und von den Piloten die Triebwerke gezündet. Auf der A 7, A 70 und A 9 ging die Fahrt zum ersten Boxenstopp nach Himmelkron. Zur Beruhigung der Magennerven wurde von der Mannschaft der Frankenfarm ein hervorragendes Frühstück, mit allem was das Herz begehrt, serviert. Auch auf unser Seelenheil waren wir bedacht und holten uns in der neben der Frankenfarm liegenden Autobahnkirche göttlichen Beistand für die vor uns liegenden Herausforderungen.

Weiter ging die Fahrt zum ersten Etappenziel: die Lutherstadt Wittenberg im Bundesland Sachsen-Anhalt. Auf dem Markplatz konnten wir die bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt - den großen Reformator Martin Luther und den Gelehrten Philipp Melanchthon –sicher noch bekannt aus dem Geschichtsunterricht – als lebensgroßes Denkmal begrüßen. Wir besichtigten die Schlosskirche (Weltkulturerbe) – und das ohne Eintritt – und daneben auch noch die Stadtkirche St. Marien. Nach dieser Exkursion - viel Kultur in kompakter Form – war wieder körperliche Erfrischung wichtig. Im nahegelegenen Brauhaus wurden nach den kulturellen Bedürfnissen auch die kulinarischen Gelüste befriedigt.

Vorbei an Potsdam, Wittstock und der Mecklenburgischen –Seenplatte erreichten wir am späten Nachmittag unser Endziel Kägsdorf / Kühlungsborn an der Ostseeküste von Meck-VoPom. Gleich beim Einchecken hat der Chefkoch unserer Truppe uns auf eine Besonderheit des Hauses hingewiesen: Ausschankende: 21.00 Uhr; für durstige fränkische Kehlen etwas völlig Unverständliches !! Diese Regelung hatte für unsere Gruppe jedoch nicht lange Bestand. Dank des Charmes und verstärkten Einsatzes aus dem Lager der Fußkranken schoben wir das Ausschankende sukzessive bis kurz vor Mitternacht. Ein zweites Problem tat sich auf. Wo schauen wir das am Abend stattfindende EM-Spiel D- Türkei an. Public –viewing Fehlanzeige !!! Also auf nach Kühlungsborn. Im örtlichen Brauhaus fanden wir die entsprechende Einrichtung, schon hoffnungslos überfüllt. Leider mussten wir auch hier die Erfahrung machen, dass kurz nach Spielende die Zapfhähne des Hopfenblütentees in Streik traten. Nach Haus ging’s zur Sicherung des Führerscheins des Kutschers und der Unterstützung der heimischen Wirtschaft mit dem Taxi. Die Siegesfeier (Nachtrunk) fand dann in den einschlägigen Zimmern unseres Lagers statt.

Am nächsten Tag war das Fischland Darss, eingebettet zwischen Ostsee und Bodden mit dem Ostseeheilbad Prerow unser Ziel. Zunächst genossen alle die Sonnenstrahlen auf der Seebrücke. Gestärkt mit landestypischen Fischbrötchen und Bratwürsten wurde von der Leistungsgruppe die Wanderung in der Vorpommerschen Boddenlandschaft nach Darßer Ort und zum Leuchtturm in Angriff genommen. Die Fußkranken unserer Truppe hatten die Aufgabe übernommen, die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Auf dem Weg zum Leuchturm kam für die Wanderer Unheil auf. Auf dem feinen Geläuf zog sich der RLRS plötzlich eine Sehenzerrung zu und signalisierte SOS. Aus Solidarität wollte auch der Rest der Truppe nicht mehr weiter laufen und trat kameradschaftlich den Rückweg an. Das letzte Stück schafften wir gemeinsam auf einer Sonderfahrt mit der lustigen Anna (wie beim Rochusbähnle). Im Quartier angekommen und nach der medizinischen Erstversorgung des RL durch den heilkundigen AE lautete das Fazit: Ein schönes Erlebnis.

Am dritten Tag stand die Fahrt nach Rügen auf dem Programm, Deutschlands größte Insel. Leider hatte der Wettergott an diesem Tag alle Schleußentore geöffnet und überflüssigerweise auch die Kühlmaschine angeworfen. Nach der Fahrt über Stralsund, die neue Rügenbrücke (imposant) und Sassnitz erreichten wir den Nationalpark Jasmund. Nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung starteten die sturmerprobten „Wanderburschen“ unter der Führung des EKKF Wolfgang vom Parkplatz am Königsstuhl und nach dem Abstieg über 400 Treppenstufen zur Wanderung entlang der Kreideküste. Die „Fußkranken“ und sonst irgendwie Lädierten machten sich nach einem kurzen Weg zur Viktoriasicht (Aussichtsplattform mit malerischen Blick auf den Königstuhl und die Kreideküste) gleich auf zur Einkehr in die „Waldhalle. Nach einem Weg über Steine, Schlamm und Geröll erreichten auch die Unerschütter-
lichen durchnässt und mit letztem Mut die Aufwärmstation „Waldhalle“.

Im Basislager angekommen, nach einer heißen Dusche und später nach dem ausgezeichneten Abendessen sah die Welt schon wieder freundlicher aus. Das Ausschankende im Gasthaus wurde erheblich verlängert, wovon auch andere Gäste profitierten.

Am 4. Tag war Ribnitz-Damgarten, Sitz des Deutschen Bernsteinmuseums unser erstes Etappenziel. Beeindruckend wie hier die Geschichte des Bernsteins von der Urzeit bis in das 20. Jahrhundert präsentiert wird. Die Gelegenheit ein Trostpflaster für unsere einsamen, uns angetrauten früheren Verlobten mitzubringen, wurde gern genutzt.

Nächstes Ziel war der Forst- und Köhlerhof Rostock-Wiethagen. In der Teerschwelerei Wiethagen am Rand der Rostocker Heide wurden wir unter sachkundiger Führung des „Köhlers“ über die Umwandlung von Holz zu Holzkohle, Holzteer und die Pechherstellung informiert. Die Besichtigung dieses Technischen Denkmals war sehr interessant und den Besuch wert.

Als nächstes Etappenziel stand Rostock-Warnemünde auf dem Programm.
Die Warnemünder feierten ihr Hafenfest. Für uns gerade richtig. Die Fußkranken entschieden sich für eine Hafenrundfahrt mit imposanten Eindrücken von den Hafenanlagen, den Werften und Fährschiffen. Der restliche Teil unserer Gruppe erkundete zu Fuß den Hafen bis zum an der Mole gelegenen Leuchtturm. Als Abschluss des Tages und weil wegen der Seeluft mittlerweile der Magen knurrte, hatte der RL in der ältesten maritimen Gaststätte Rostocks „Zur Kogge“ Plätze reserviert. Das Gasthaus war stilecht mit Schiffsmodellen, Schiffsglocken, präparierten Fischen usw. urig maritim eingerichtet und schon vom Ansehen ein Erlebnis, das durch die Qualität der Küche noch verstärkt wurde. Das Essen war vorzüglich. Nachdem die Fuhrleute die Truppe wieder, wie gewohnt sicher, ins vorübergehende Hauptquartier gebracht hatten, durften die verspeisten Fische noch mal tüchtig schwimmen.



Am 5. Tag unserer Erlebnistour kam doch tatsächlich die Sonne mal wieder an die Ostseeküste. Heute stand die Fahrt zum Ostseebad Heiligendamm, die weiße Stadt am Meer und eine Wanderung oder Fahrt entlang der längsten und einer der schönsten Lindenalleen auf dem Plan. Das älteste Seebad Deutschlands erstrahlt nach den sozialistischen Zeiten – Dank der auch von uns geleisteten „Aufbauhilfe Ost“ wieder in neuen Glanz. Eine Besichtigung der Nobelherbergen war nur aus der Entfernung möglich, auch wenn mittlerweile keine Staatsmänner dort zu Gast waren. Einen unvergesslichen Blick auf das Ensemble genießt man von der Seebrücke. Die Fitnessgruppe mit einem wieder genesenen WW (Wanderwart) fand einen mautfreien Weg entlang am Damm. Weiter ging’s auf einen mit Betonplatten befestigten Weg, vorbei an grünen Wiesen, später auf einem schönen Waldweg und über den Fischersteig Richtung Bad Doberan. Die Hüft-, Knie- oder sonst wie Geschädigten schlugen sich in Heiligendamm zum Bahnhof durch, um mit Dampflokgetöse nach Bad Doberan zu kommen. Alleine gelassen entschieden sie sich spontan und ungewollt nicht nur für die Fahrt nach Bad Doberan, sondern wollten Dank des ernannten Fahrdienstleiters zuerst auch die Landschaft um Kühlungsborn genießen. Alle trafen wir uns – mehr oder weniger abgekämpft - am Doberaner Münster, einem wuchtigen, eindrucksvollen Bauwerk der Backsteingotik. Wundern mussten wir uns aber, dass der Eintritt in das Münster mautpflichtig ist. Nach der Stärkung auf dem Festplatz und den angrenzenden Lokalitäten mit Hopfenblütentee, Kaffee und Kuchen fuhr die Truppe nun gemeinsam zurück nach Heiligendamm.
Nach dem Abendessen stand dann noch public viewing auf dem Tagesplan.
Zu Gast waren wir im Zimmer 13 bei Norbert und Walter – weil die das größte Zimmer hatten! Für das Endspiel ein schlechtes Omen.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von den Fischköpfen. Die Wirtin schlief noch und der Hausherr hatte große Probleme mit der Abrechnung von Ollis Telefonkosten. Auf der Rückfahrt über die Hansestadt Lübeck und vorbei an Hamburg wurde noch in Seesen /Niedersachsen ein kurzer Boxenstopp eingelegt. Am späten Nachmittag erreichten wir fränkischen Boden und unsere Heimatstadt Würzburg.

Ein schöner Ausflug mit vielen Eindrücken und noch mehr Spaß war zu Ende.

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18.07.2007 – 23.07.2007 > Algund im Vinschgau, Südtirol

18.07.2007


Zum zweiten Mal war Südtirol das Ziel unserer Sängerreise, diesmal jedoch das Apfel- und Weinparadies Vinschgau. Am Mittwoch fuhren wir auf der A 7 Richtung Süden. Nach einer ausgezeichneten Frühstückspause im Autobahnrasthaus Ulm Ost erreichten wir schnell
Füssen, den Fernpass und schließlich über den Reschenpass das schöne Südtirol.

In Graun am Reschensee, der überraschend viel Wasser führte, wurden zur Mittagszeit zunächst die Magennerven beruhigt und Bilder einer wunderschönen Landschaft geschossen.
Die weitere Fahrt bei strahlendem Sonnenschein brachte uns nach Schluderns, wo die Besichtigung der Churburg auf dem Programm stand. Die hohen Temperaturen haben uns veranlasst, nur einen Außentermin wahrzunehmen. Am späten Nachmittag erreichten wir Algund, wo wir im Ortsteil Mitterplars in der Pension Alpenblick unser Lager aufschlugen.
Der Abend klang fröhlich im Biergarten der Forstbrauerei aus.

Am nächsten Tag stand die erste Wanderung im Naturpark Texelgruppe auf dem Programm. Mit einem Gondellift ging es zur Leiteralm und von dort auf dem Meraner Höhenweg zum Berggasthof „Hochmut“. Auch alle Fußkranken haben diese Herausforderung bravourös gemeistert. Der Rückweg brachte uns auf dem Vellauer Felsenweg (nur für Schwindelfreie) nach Vellau oder mit der Seilbahn nach Dorf Tirol und von dort zurück zur Pension. Vor dem Abendessen im Gasthof Wiedmair war Entspannung im Pool angesagt.

Am Freitag ging es bei sonnigem Wetter zum Wandern in das Pfossental. Vom Parkplatz in Vorderkaser ging es auf breitem Weg zum Eishof, früher höchstgelegener Bauernhof des Pfossentals, wo wir uns mit Südtiroler Hausmannskost für den Rückweg stärkten. Auf der Rückfahrt besichtigten wir in Naturns noch das St. Prokuluskirchlein mit Fresken aus dem 7. Jahrhundert. Die Fuß-Geschädigten fuhren an diesem Tag mit dem Großraum-Taxi nach Meran zum Bummel durch die malerischen Lauben. Aber auch noch einige Wanderer stürmten am späten Nachmittag das kulturelle Zentrum Südtirols auf der Suche nach geeigneten Mitbringsel. Am Abend wurden in unserer Pension die Hungergefühle mit umfangreichen Speck- und Käseplatten und einer Schüssel „Gerupften“ von unserem Klaus gestillt, gepaart mit fränkischer und Südtiroler Weinverkostung.

Am Samstag rollten unsere Busse auf der Schnellstraße Richtung Bozen ins Sarntal nach Sarnthein. Von den Putzerhöfen ging es für die Wanderer über den Berggasthof Putzenkreuz auf die Hohe Reisch mit mannshohen Steinmännern und einem herrlichen Blick auf die Südtiroler Bergwelt. Die Fußkranken verschlug es nach kurzer Wanderung bei den Putzerhöfen auf den Ritten.

Am Sonntag stand die Fahrt in das Martelltal auf dem Programm. Vom Parkplatz beim GH Schönblick auf 2.050 m Meereshöhe ging die Wanderung zur Zufallhütte auf 2.265 m Höhe.
Die Unentwegten stiegen dann noch zur Martellhütte in 2.610 Meter Höhe auf. Herrliche Landschaftsbilder waren der Lohn für die Anstrengung. Nach der Rückkehr ins Quartier war wieder Relaxen am Pool angesagt, bevor bei einem ausgezeichneten Abendessen im Berggasthof „Unterobereben“ das Magenvolumen getestet wurde.

Am Montag hieß es von Südtirol Abschied nehmen. Nach einem Stopp in Neustift bei Brixen mit Besichtigung der Stiftskirche und der Klosteranlage (Weingut) ging es über en Brenner, Innsbruck
erreichten wir Bayerisches Hoheitsgebiet und kamen vorbei an Mittenwald nach Klais bei Garmisch zur Mittagsrast beim „Schweizer Bartl“. Über Ehrwald, vorbei an der Zugspitze, Füssen, der A 7
trafen wir gesund und mit vielen neuen Erlebnissen wieder zu Hause ein. Schöne Tage waren zu Ende.
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13.08.2006 – 18.08.2006 > Millstatt, Kärnten

13.08.2006


Am Sonntag, 13. August – mitten in der Nacht – um 06.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer zum Jahresausflug der Xanxgrubbe auf dem Parkplatz der PtH. Nach allgemeiner Begrüßung gab es ein großes Hallo, als sich die Reiseleiter - „Kuno“ und Reinhold zum Start der Reise mit Foto-
T-Shirts der Xanxgrubbe schmücken konnten. Mit zwei „Sprintern“ ging es auf große Fahrt. Über die Autobahn Nürnberg – (Frühstück in Denkendorf) - München –Salzburg erreichten wir schnell Golling im Salzburger Land zur Mittagspause. Das Maltatal – auch Tal der Tausend Wasser – war unser 2. Etappenziel. Am Ende des Tals standen wir an der gewaltigen Kölnbreinsperre. Der eine oder andere kannte das Maltatal bereits – die landschaftlichen Eindrücke – Wanderung entlang der 200 m hohen Staumauer- waren aber trotzdem für alle großartig.

Am Montag nach dem Frühstück – war die Turracher Höhe – die Grenze zur St. Eiermark unser Ziel. Die geplante 3-Seen-Rundwanderung fiel sprichwörtlich ins Wasser, da die vereinzelten kleinen Schauer am Vormittag sich zu einem Landregen auswuchsen. Dafür freute sich der Wirt am Turrachersee über den unverhofften Besuch.

Auf der Rückfahrt - nun bei trockenem Wetter - wurde für eine „Kärntner Jause“ - die bereits vom letzten Ausflug bekannte Buschenschenke „Hasentrattner“ in Kaning heimgesucht. Der herrliche Ausblick auf die Kärntner Bergwelt und die bevorstehende „Jausen“ entschädigte für die rustikale Anfahrt. Die Jause - nach dem Sponsor auch „Ernst-Pabst-Brotzeit“ genannt – der Apfelmost und Zirbengeist waren hervorragend. Lieber Ernst noch mal herzlichen Dank.

Am Feiertag „Maria Himmelfahrt“ stand eine Wanderung auf den Jufen zur Bergmesse auf dem Programm. Die Logistik für diesen Tag lag in den Händen des „Röthe-Kaisers“. Bei strahlendem Sonnenschein war die Wanderung und die Bergmesse – auch durch die musikalische Gestaltung des Obermillstatter Männerchores - ein unvergessliches Erlebnis. Nach einem Boxenstop auf der Lammersdorfer Hütte war für die Wanderer der Rückweg nach Millstatt angesagt. Dank moderner Kommunikation wurden die Wanderer von unserem Busfahrer dann zum Schlußhock nach Obermillstatt gebracht. Das Essen im Gasthaus „Berghof“ – Klaus mit Pizza Diabolo - und die Stimmung waren so gut, dass für den nächsten Tag noch mal reserviert wurde.

Am Mittwoch stand dem Frühstück dank der krankenpflegerischen Erfahrung und des geschickten Umgangs mit Nadel und Faden von Fuhrmann Albin einer Wanderung auch von Kutscher Reinhold am Falkertsee in den Nockbergen trotzdem nichts mehr im Wege. Auf 1900 m Seehöhe war keine Sonne zu sehen und war es empfindlich kalt. Die hartgesottenen Wanderer starteten in Richtung Falkertgipfel. Die „Fußkranken“ begnügten sich mit einem Rundweg um den Falkertsee und steuerten kurz darauf eine Jausenstation an. Platz war in der Hütte für ca. 8 Personen. Nachdem auch die Wetterfesten die Tour abbrechen mussten, saß zum Schluß bei bester Stimmung die gesamte Gruppe in der Hütte – bis alle Bestände aufgezehrt waren. Zum Ausklang des Tages war dann in unserer Unterkunft die Nacht des Frankenweines angesagt. Unser Maestro Silberlocke stürzte sich auf das Akkordeon und endlich konnten die Sänger ihre „Goldkehlen“ erstrahlen lassen. Am nächsten Tag lenkten die Fuhrleute Albin und Reinhold die Busse zur Nockalmstraße. Schon die Fahrt durch eine herrliche Landschaft war ein Erlebnis. Bei einem kurzen Stop am Parkplatz Eisentalhöhe und der anschließenden Wanderung um den Windeibensee haben wir die malerische Gebirgslandschaft genossen. Die Magennerven wurden dann urgemütlich in der Priesshütte am Ende der Nockalmstraße beruhigt. Am Abend freuten wir uns auf den Höhepunkt des Ausfluges. Das Konzert des Carinthia-Chores Millstatt im historischen, romantischen Stiftshof von Millstatt mit der tausendjährigen Linde war großartig. Die Leistung der Solisten und des gesamten Chores haben uns wieder sehr beeindruckt.

Am Freitag war dann leider schon wieder die Heimreise angesagt. Wir erreichten problemlos bayerisches Hoheitsgebiet. Im Gasthaus „Alter Wirt“ in Weyarn ließ sich die Truppe einen Schweinsbraten schmecken, bevor es Richtung Franken ging.

Ein schöner Ausflug war zu Ende. Danke an alle, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben.
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28.07.2005 – 01.08.2005 Heinzlgrün, Bayerischer Wald

28.07.2005


Für das Jahr 2005 war der nördliche Bayerische Wald das Ziel der Sängerreise. Im Bayer-
waldhaus in Heinzlgrün hatten wir für die nächsten 5 Tage unser Lager aufgeschlagen.
Am Donnerstag war Amberg unser erstes Etappenziel, wo im „Schloderer Brauerei-Gasthof“
die Weißwürste, die Brezen und das Weißbier schon die richtige Temperatur hatten. Nach
einem Bummel durch die sehenswerte Altstadt von Amberg ging die Fahrt zum Eixeldorfer See,
wo mit einer kleinen Wanderung entlang am See oder einem Sturz in die kühlen Fluten für die entsprechende Verdauung oder Erfrischung gesorgt wurde. Nach kurzer Weiterfahrt erreichten
wir dann unser Ziel, das Bayerwaldhaus. Am Abend wurde vom Hausherrn der Grill angeschürt
und das Fassbier „ozapft“. Mit der Vernichtung der angebotenen Speisen und Getränke einschließlich Blut- und Bärenwurz gab es keinerlei oder fast keine Schwierigkeiten. Lediglich
die Logistik für den Weg in die Schlafkammern forderte von einigen Sangesbrüdern Höchst-
leistungen.

Am Freitag stand zunächst der Besuch der „Gläsernen Scheune“ in Raubühl, einem Ortsteil von Viechtach auf dem Plan. Der Glaskünstler Rudolf Schmid arbeitet seit 20 Jahren an seinem Lebenstraum. Zahlreiche mythische und historische Lokalhelden sind in Glasbildern verewigt. Ein
unbedingtes Muss, wenn man in der Nähe ist. Danach ging es nach Traidersdorf zur Wanderung auf die Kötztinger Hütte. Auch für sehr bergerprobte Sangesbrüder eine Herausforderung. Die etwas fußkranken Brüder ließen sich von unserem Stimmungsanimateur und Behindertenbeauf-
tragten Artur das nähere Flachland zeigen. Am Fuß des Mittagstein trafen sich beide Gruppen wieder. Ein herrlicher Tag ohne größere Zwischenfälle endete wieder mit Grillen am Lagerfeuer.

Am nächsten Tag stand eine Wanderung auf den Hohen Bogen bei Neukirchen beim Heiligen Blut auf dem Programm. In gekonnter Manier erklommen wir mit einem Sessellift den Schwarzriegel
und wanderten zur „Hohen Bogen-Diensthütte“. Nach einer zünftigen Stärkung ging es zurück zur Talstation des Sessellifts.

Am Sonntag war eine kleine Wanderung am Höllensteinsee und in Viechtach die Besichtigung
der Ägayrischen Gewölbe mit Repliken berühmter Kunstwerke angesagt.

Leider waren auch diese Ausflugstage viel zu schnell vorbei. Die Rückfahrt am Montag führte uns noch nach Arnbruck, wo wir das Glasdorf Weinfurtner besichtigten. Kutscher Artur ist es dabei gelungen, den Parkplatz mit köstlichen Bärwurz zu tränken. Über Regensburg – Mittagspause im Biergarten der Brauerei Kneitinger – erreichten wir wohlbehalten Versbach. Schöne, erlebnisreiche Tage waren zu Ende.
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Königstein, Sächsische Schweiz

24.06.2004

Im Jahr 2004 war der Freistaat Sachsen, – (das Land von König Kurt – mit Ähnlichkeiten zum Freistaat Bayern) das Ziel unseres Ausfluges. Nach einem ausgezeichneten Frühstück auf der Frankenfarm in Himmelkron erreichten wir zunächst Freyburg, wo die Besichtigung der Rotkäppchen-Sektkellerei auf dem Programm stand. Die sehr interessante, informative Führung
und tolle Räumlichkeiten haben beeindruckt, vor allem wie man Sektflaschen - nicht für den Hausgebrauch - mit einem Säbel öffnet.

Im Hotel „zur Neuen Schänke“ in Königstein, unmittelbar unterhalb der berühmten Festung
hatten wir für die nächsten Tage unser Quartier aufgeschlagen. Mit Klettertouren auf die weltbekannte Bastei und die Schrammsteine testeten wir, was die teilweise schon vorhandenen
Ersatzteile der Sangesbrüder noch zu leisten im Stande sind. Die gestellten Anforderungen
wurden vollen allen mit Mut und Tapferkeit erledigt. Bravo !

Ein Pflichttermin war die Besichtigung der Landeshauptstadt Dresden, mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten ( Semperoper, Hofkirche, Zwinger, Elbterrassen). Gerade rechtzeitig zu unserem Besuch schafften es die Bauleute, der wiedererstandenen Frauenkirche die passende Kuppel aufzusetzen. Unser Hallo erkannte mit Kennerblick aber doch, dass in Dresden ja alles so schwarz und das Bier teuer ist. Auf der Fahrt nach Dresden besuchten wir auch das Sommerschloß August des Starken in Pillnitz, malerisch mit herrlichen Parks an der Elbe gelegen.

Mit der Besichtigung der Festung Königstein gingen Urlaubstage bei herrlichstem Wetter viel
zu schnell zu Ende. Mit vielen neuen Erkenntnissen traten wir die Heimreise nach Versbach an.
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11.09.2003 – 15.09.2003 > Lajen, Südtirol

11.09.2003


Das Ziel des Männerausflugs der Xanxgrubbe war 2003 erstmalig das Eissacktal in Südtirol.
Auf der A 7 fuhren wir am 11. September über Kempten nach Füssen, (Mittagspause) um über Garmisch, den Zirler Berg, Innsbruck und den Brenner die schöne Bergwelt Südtirols zu erreichen.

Am Eingang zum Pustertal war die Rodenecker Alm unser erstes Wanderziel. Auf einem wunderschönen, aussichtsreichen Panorama-Höhenweg erreichten wir die Ronerhütte. Nach
einer zünftigen Stärkung für den Rückweg und die Fahrt durch das Eissacktal kamen wir am Nachmittag an unserem Zielort, Lajen, mit herrlichem Blick auf die Dolomiten, an.

Unsere Unterkunft war der 400 Jahre alte Gasthof Krone in Lajen, gleich neben dem Marktplatz
und der Kirche. Dass bei diesem Traditionsgasthof die Warmwasserversorgung beim Duschen manchmal ihren Geist aufgab, tat der Stimmung keinen Abbruch. Bei den abendlichen Verkostungen von Südtiroler Wein und Speck war die gute Laune programmiert.

Die angesagten Wanderungen am Freitag und Samstag führten uns in das Villnösstal zur Gampenalm und in das Eggental zum sagenumwobenen Rosengarten, wo wir vom Parkplatz mit dem Sessellift die Paolinahütte und nach steilem Aufstieg die Rotwandhütte in der Provinz Trient erreichten. Ein eindruckvolles Bergerlebnis mit weiter Rundsicht war der Lohn für die Mühe.

Starke Eindrücke hat am Sonntag auch die Wanderung von der Schwarzseespitze auf das Rittner Horn, dem vielleicht großartigsten Aussichtsberg von Südtirol, und die Fahrt an den Kalterer See
– mit Verkostung landestypischer Speisen und Getränke im „Torgglkeller“ - hinterlassen.
Von süßen, kulinarischen Genüssen (Zwetschgeplootz) kann unser Terminator bei einem Aufenthalt im malerischen Klausen berichten.

Leider war am Montag 15. September die schöne Zeit in einem wunderschönen Fleckchen Erde zu Ende. Alle waren sich einig: wir kommen wieder nach Südtirol. Nach der Fahrt über den Brenner, Innsbruck, Garmisch, der A7 kamen wir – mit vielfältigen Eindrücken und tollen Erlebnissen – wohlbehalten in Versbach an.
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13.08. 2002 – 17.08.2002 > Millstatt / Kärnten

13.08.2002

Am Dienstag, 13.08.2002 rollten unsere Fahrzeuge mit 15 Teilnehmern auf der A9 Richtung Millstatt. Nach einem hervorragenden Frühstück im noch leicht überschwemmten Felden am Chiemsee, erreichten wir über Salzburg > Radstatt und Obertauern das unterhalb des Katsch-
berges gelegene Pöllatal. Eine kleine Wanderung durch das landschaftlich schöne Tal brachte die steifen Gelenke und Muskeln wieder auf Vordermann. Nach kurzer Fahrt durch das Liesertal kamen wir in unserem Quartier, den Dorfstub’n in Kleindombra /Millstatt an.

Am nächsten Tag stand eine Wanderung zur Lambrechtshütte auf dem Programm. Als Tagesabschluß hatte Reiseleiter „Kuno“ den Besuch der Buschenschenke „Hasentrattner“ vorgesehen. Apfelmost, eine hervorragende Brotzeit und Zirbengeist brachten die Stimmung
rasch in die Höhe. Die Kutscher hatten große Mühe, die Truppe zum Aufbruch zu bewegen.

Die Höhepunkte unseres Ausfluges standen am Donnerstag, 15.08.02 auf dem Plan.
Mit einem Bergtaxi ging es zur Lammersdorfer Hütte und dann zum Gipfelkreuz des Jufen.
Die Bergmesse – diesmal an der Lammersdorfer Hütte – war ein ergreifendes Erlebnis.
Dabei haben wir zum ersten Mal erlebt, dass, schau, schau, während einer Messe auch Bier ausgeschenkt wird. Absolutes Highlight war aber am Abend der Besuch des Konzerts des Carinthia Chores im Stiftshof in Millstatt. Singen auf hohem Niveau mit hervorragenden Solisten – einfach unvergesslich.

Am Freitag war nach einem Besuch der Schuhfabrik „Gabor“ eine Wanderung zur Schwaiger Alm angesagt. Auf dem Rückweg wurden die Magennerven noch im Gasthof „Schöne Aussicht“ beruhigt. Zu einem feuchten Ausklang des Tages haben wir uns dann in der Dorfstub’n versammelt.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück schon wieder nach Hause. Eine schöne Zeit war leider zu Ende.
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